King Krule lost the soul to his blues a long time ago

VIDEO KING KRULE / The Noose of Jah City

Das Wunderkind Archy Marshall aka King Krule (vorher bekannt als Zoo Kid) bringt, nach einem Sommer in London voller randalierenden und wütenden Jugendlichen, seine gleichbetitelte Debüt-EP raus.

Er selber beteiligte sich zwar, gemäss einem Interview mit Pitchfork, nicht an den Randalen und Protesten, versteht aber warum seine gleichaltrigen Freunde und Jugendlichen auf die Strasse gingen um gegen das Bildungssystem in England zu protestieren.

King Krule macht dort weiter wo er mit Zoo Kid aufgehört hat. Mit seiner tiefgehenden Stimme und von melancholie und Poesie geprägten Lyrics über jazzy-echo-reverb Gitarrenriffs sowie fast schon UK-Garage mässige Drumcomputer und Synthie-Parts, bildet King Krule einen ungewöhnlichen Mix aus Dub, Dark-Wave und einer gewissen Menge an Jazz. Am einen oder anderen Ort, hört man auch Einflüsse von Billy Bragg oder dem Sprachgesang von Jamie T raus.

Im Intro "36N63" spielt Archy Marshall mit Flangereffekten über einen jazzy Kontrabass und Gitarrengezupfer. "The Noose Of Jah City", meiner Meinung nach das beste Stück auf der EP, spielt er mit einem reverb geplagten Synthieriff, seinem einbrennenden Gesang und den (fast schon) gewohnten catchy Jazz-Gitarrenakkorden. Auch in "Portrait In Black And Blue" sticht diese neue Art von Dark-Wave Jazz Klängen hervor.

"The Noose of Jah City" sowie "Portrait In Black And Blue" gibt's hier als Download oder Stream.

LISTENKING KRULE / The Noose of Jah City

LISTENKING KRULE/ Portrait in Black and Blue

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